Dampfduschkabinen

4 Artikel

pro Seite

In absteigender Reihenfolge

4 Artikel

pro Seite

In absteigender Reihenfolge

Dampfduschkabinen

Eine Dampfdusche besteht aus verschiedenen Komponenten:

1.) einer Regendusche an der Decke der Kabine,
2.) unterschiedlichen Massagedüsen, welche das Wasser in die Kabine spritzen und
3.) einem Dampfgenerator.

Durch die Dampfdusche werden die Vorteile einer Sauna mit denen eines Whirlpools kombiniert. Oben an der Decke befindet sich wie gewohnt der Duschkopf für die Regendusche. Zugleich wird durch die Massagedüsen heißer Dampf in die Kabine geleitet. Parallel dazu wird der Körper von unterschiedlich eingestellten Massagedüsen mit Wasserstrahlen verwöhnt. Auf diese Weise wird in der Duschkabine ein Dampfbad erzeugt, welches die Poren öffnet und die Haut beruhigt. Besonders für Menschen mit einem etwas labilen Kreislauf ist diese Art der Dampfsauna besser zu ertragen als die gewöhnliche Trockensauna. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit von etwa 80% lässt sich die Hitze besser ertragen. Die positiven Auswirkungen sind jedoch genauso vorteilhaft.

Durch den heißen Dampf wird auf der Haut ein imitiertes Fieber erzeugt. So werden Krankheitserreger zerstört und die Schleimhäute gereinigt. In einer Dampfdusche können auch Aromastoffe eingesetzt werden, verschiedene Geschmacksrichtungen gibt es im Fachhandel. Bei regelmäßigem Dampfduschen wurden sowohl blutdrucksenkende Auswirkungen beobachtet sowie Kreislauf stabilisierende. Auch Migräneanfälle wurden vermindert. Durch das Dampfduschen werden die Gefäßwände trainiert; gerade bei häufigen Migräneanfällen ist dies hilfreich.

Ein ebenfalls sehr positiver Effekt ist der gesteigerte Stoffwechsel durch das Wechselbad zwischen Kalt und Heiß. Die Fettverbrennung wird angeregt, die Entschlackung gefördert und es werden vermehrt Schadstoffe aus dem Körper geschwemmt; beispielsweise durch das starke Schwitzen. Während einer Diät, einer Fastenperiode oder auch nur bei einer Ernährungsumstellung wird dies als sehr hilfreich empfunden. Die Muskulatur wird entspannt und auch Rheuma kann durch den regelmäßigen Gebrauch einer Dampfdusche gelindert werden. Wie nach einem Saunagang ist danach auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Nebel- oder Dampfduschen für eine Person haben etwa die Ausmaße einer normalen Duschkabine. Es gibt sie aber auch als Doppelkabinen mit oder ohne Sitzplätze. In diesen Ausführungen werden die größten Preisunterschiede zu finden sein. Zusätzlich zur Grundausstattung sind verschiedene Duschköpfe und eine variable Anzahl der Massagedüsen möglich. Ob der Käufer die Dusche selber aufbaut oder dies einem Fachdienst überlässt ist sicherlich eine Frage der handwerklichen Kompetenz. Zwar ist der Eigenbau kostengünstiger, es entfällt jedoch die Gewährleistungspflicht des Herstellers, wenn beim Aufbau etwas schief geht. Zudem sollte eine Dampfdusche jährlich gewartet und auf Dichtigkeit geprüft werden. So ist es in den meisten Fällen von Vorteil, den Fachdienst von Anfang an hinzu zu ziehen. Eine normal große Dampfdusche kostet etwa ab 2.000 Euro in der Basisausstattung.